Die Invasion

 

Die häufigste Ursache dieser Erkrankungen ist das Epstein-

Barr-Virus, was vor ca. 100 Jahren Einzug in unseren Orga-

nismus hielt und sich dadurch im Laufe der Zeit leichte

bis schwerste Erkrankungen entwickeln konnten. Es kann

über Jahrzehnte in unserem Organismus schlummern und

muß nicht zwingend zu einer Erkrankung führen. Aber auch

Bakterien, insbes. Streptokokken sowie Schwermetall-

belastungen spielen eine wichtige und ursächliche Rolle.

 

Benannt wurde das Virus nach den Virologen Anthony Epstein

und Yvonne Barr, die es 1964 mit Hilfe des Elektronenmikros-

kops entdeckten.

 

Übertragen wird es vor allem über Speichel aber auch über

Dinge, die mit infiziertem Speichel in Kontakt gekommen

sind, (solange die betroffenen Flächen im feuchten Zustand

sind) z. B.:

 

Bestecke, Tassen, Gläser, Kinderspielzeug, Zahnbürste u.ä.

 

Allerdings kann es sich auch um eine bereits vererbte Konta-

minierung handeln.

 

 

Das Pfeiffersche Drüsenfieber

Die erste Infektion mit EBV betrifft hauptsächlich Kinder und

Jugendliche (Kußkrankheit). Bei Kindern kann diese Infektion

auch mit leichten Symptomen einhergehen, ähnlich wie bei

einem grippalen Infekt. Daher wird die eigentliche Erkrankung

„Pfeiffersches Drüsenfieber“ oder auch Mononukleose genannt,

oft nicht erkannt. Benannt wurde das Pfeiffersche Drüsenfieber

nach dem deutschen Internisten und Kinderarzt Emil Pfeiffer

(1846-1921), der die Erkrankung 1889 als Erster beschrieb. Ange-

lehnt an zwei der Hauptsymptome, geschwollene Lymphknoten

am Hals und Fieber, gab er der Krankheit den Namen:„Drüsenfieber“.

 

Nach einer Infektion mit EBV können Symptome wie

diese auftreten:

 

- Fieber

- Halsschmerzen

- weiße Beläge auf den Mandeln

- geschwollene Lymphknoten am Hals

- Husten

- Lichtempfindlichkeit

- Abgeschlagenheit

- Übelkeit/Brechreiz

- Schwellung der Milz

- Relative Lymphozytose (Erhöhung der Lymphozyten)

 

Systemisch: Schüttelfrost, Schmerzen, Kopfschmerzen

 

Weitere Symptome die auftreten können:

 

-  Schilddrüsenstörungen (Über- oder Unterfunktion)

-  Herzklopfen, Herzrhythmusstörungen

-  Herzziehen bis Herzschmerzen (Infektion des Reiz-

   leitungssystems oder des Herzmuskels)

-  Leberfunktionsstörungen (Leberstau durch Stoffwechsel-

   endprodukte und Umweltgifte) mit oder ohne erhöhte

   Leberwerte (Infektion der Leber)

-  chron. Nierenbeschwerden, z.B. Schmerzen, Blut- oder

   Eiweiß im Urin

-  rheumaähnliche Muskelschmerzen (ähnlich wie bei

   Fibromyalgie

-  Rückenschmerzen

-  rheumaähnliche Gelenkbeschwerden

-  Blutbildveränderungen

-  Hodenschmerzen

-  Eierstockschmerzen

 

Antikörper gegen EBV treten erst 6 bis 12 Wochen nach Krankheits-

beginn auf. Bei etwa 95 % der Menschen sind EBNA-1-IgG-Antikörper nachweisbar.

 

Bei Erwachsenen dauert es ca. 2-3 Wochen bis der Infekt von selbst

abheilt. Bei jüngeren Kindern meist deutlich schneller. EBV entspricht

der Familie der Herpesviren und wird auch Herpesvirus Typ 4 (HHV-4)

genannt.

 

Das Erbgut des Virus besteht aus einer doppelsträngigen DNA, die

von einer Art Kapsel aus einer Eiweißstruktur umgeben ist: Dem

sogenannten Kapsid. Das Kapsid wiederum besitzt eine Hülle, die

mit Oberflächenproteinen besetzt ist, die wie Strahlen (sog. Spikes)

nach außen ragen.

 

Nach einer Infektion verbleibt das Virus (wie andere Herpesviren)

lebenslang im Körper, vorwiegend eingenistet in der Leber und

wird vom Immunsystem in Schach gehalten. In der Leber kann es

sich von vielen eingelagerten Giften ernähren, die die Leber zum

Schutz des Organismus einlagert und so stark werden, daß es bei

einer ausgeprägten Abwehrschwäche die Chance ergreifen und

zum Angriff auf andere Organe übergehen kann. Zu einer Abwehr-

schwäche kann es kommen durch Ereignisse wie Schicksalsschläge, Erkrankungen, Operationen, Unfälle, Einnahme von Medikamenten,

Drogen- und Alkoholmißbrauch, aber auch durch die Geburt eines

Kindes u.ä.

 

 

Organbelastungen

Das häufigste Ziel der Viren ist die Schilddrüse, wo sie sich ein-

nisten und das Gewebe angreifen, wodurch es dann zu verschie-

denen Erkrankungen kommen kann. 95 % aller Schilddrüsen-

erkrankungen, wie Unter- und Überfunktion (Hashimoto,

Morbus Basedow), Infektionen, Entstehung von kalten oder

heißen Knoten und in seltenen Fällen auch Krebs, entstehen

durch EBV. Unser Abwehrsystem schläft natürlich nicht und

greift die dort wütenden Viren an und versucht mit aller Kraft

unseren Körper zu schützen und die Angreifer zu eliminieren.

Dadurch ist das Immunsystem pausenlos beschäftigt, Anti-

körper zu produzieren, wodurch es durch Überreizung zu Irri-

tationen und zu einem Zytokinsturm kommen kann. (Zytokine

sind körpereigene Substanzen, die von Zellen des Immunsytems

produziert werden. Sie steuern und koordinieren die Abwehr von

Krankheitserregern).

 

 

Sind die Erreger erst einmal in der Schilddrüse angekommen, ist

für sie das eigentliche Ziel, das Zentralnervensystem (Gehirn und

Rückenmark) nicht weit. Je nach Stadium und Agressivität können

sie nun auch dort angreifen und Erkrankungen wie Multiple Sklerose,

ALS (amyotrophe Lateralsklerose) verursachen.

 

 

Kein Organbefall nachweisbar

Leider können die Viren nur bei der akuten Infektion des Pfeifferschen

Drüsenfiebers im Blut nachgewiesen werden nicht aber in den Organen

oder im Nervensystem. Es müßte Bluttests geben, die den Verlauf des

Virus und den aktuellen Befall eines Organs nachweisen können. Diese

gibt es aber leider nicht.

 

 

Schwermetallbelastungen und

Streptokokken

Fast allen Autoimmunerkrankungen liegt eine Belastung

mit EBV zugrunde. Es gibt aber auch chronische und

Autoimmunerkrankungen, wo Schwermetallbelastungen

eine große Rolle spielen. Ebenso können Streptokokken

maßgeblich beteiligt sein.

 

 

 

 

Die Ernährung

 

Eine der größten Schlüsselrollen bei der Behandlung

der Erkrankungen kommt der Ernährung zu. Die meisten

Betroffenen essen täglich genau die Lebensmittel, die die

Verursacher geradezu lieben und ihnen helfen immer stärker

und aggressiver zu werden. Sie verstoffwechseln auch Gifte, die

bereits in unserem Körper vorhanden sind, wie Schwer-

metalle, Pestizide, Herbizide, Fungizide u.v.m., wodurch

noch aggressivere Gifte, die unseren Körper belasten jedoch

die Viren erfreuen, entstehen.

 

Um die entstandenen Symptome einer Erkrankung möglichst

wieder zu minimieren, ist es äußerst hilfreich die Eßgewohn-

heiten umzustellen und einen Ernährungsplan, unter Berück-

sichtigung der Erkrankung, zu erstellen. So kann eine schonende

Entgiftung eingeleitet werden, die zur Entstauung der Leber

und des Lymphsystems beiträgt, das Blut entlastet, die Viren

schwächt und reduziert um schließlich eine Verbesserung

der Krankheitssymptome zu erreichen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die spezifische Ernährung stützt sich auf das Wissen von

Anthony William, der seit mehr als 30 Jahren auf dem

Gebiet der chronischen Erkrankungen sowie Autoimmun-

Erkrankungen absolut wegweisend ist. Seine Bücher sind

in den USA inzwischen zu Bestsellern geworden. Sein

neuestes Buch ist gerade neu im September erschienen.

 

-  Mediale Medizin

-  Heile Deine Schilddrüse

-  Medical Food

-  Heile Deine Leber

-  Selleriesaft

-  Heile Dich selbst

 

 

 

Unterstützende Maßnahmen

Je nach Symptomatik und Schweregrad der Erkrankung

können unterstützend begleitende Therapien wie Nosoden,

homöopathische Mittel, div. Supplements und/oder energetische

Behandlungen, wie Bio-Resonanz / Compensbehandlung, eingesetzt

werden.

 

 

 

 

Chronische Erkrankungen und 

Autoimmun-Erkrankungen

Bei nachstehenden Krankheiten oder Symptomen könnte

eine Verbesserung erwartet werden:

 

-   Rheumatoide Arthtitis

-   Multiple Sklerose

-   Schilddrüsen-Unter-bzw. Überfunktion

-   Lupus

-   ALS (amyotrophe Lateralsklerose)

-   Parkinson

-   Psoriasis/Neurodermitis

-   Fibromyalgie

-   Colitis Ulcerosa (chron. Dickdarmerkrankung)

-   Morbus Crohn (chron. Erkrankung des Dünndarms)

-   Borreliose

-   Gewichtszunahme- und verlust

-   Haarausfall

-   Konzentrationsstörungen und Gehirnnebel

-   Kopfschmerzen und Migräne

-   Taubheitsempfindungen

-   Müdigkeit und Erschöpfung

-   Pfeiffersches Drüsenfieber

-   Angst und Depressionen

-   Schlafstörungen

-   Schwindel

-   Bluthochdruck

-   Ständiger Hunger

-   Endometriose

-   Wechseljahresbeschwerden

-   Demenz

     u.ä.

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